Ölheizung

Der Begriff Ölheizung oder auch Ölfeuerung genannt, wird als Oberbegriff für Anlagen verwendet, die durch Verbrennung von Heizöl oder anderen Ölen Wärme für Heizzwecke erzeugen. Warmes Brauchwasser kann auf diese Art ebenfalls erzeugt werden.

Bei der Ölheizungen unterscheidet man zwischen zwei Verbrennungsarten:

  • Atmosphärischer Brenner
  • Gebläsebrenner

Und zwei Kesselarten:

  • Niedertemperaturkessel
  • Brennwertkessel

Genauere Erklärungen über die Arten erhalten sie über die Navigationsleiste.

Ölheizungen haben gegenüber der Gasheizung einige Nachteile:

  • Öltank benötigt Platz
  • Öltank muss regelmässig überprüft werden
  • Öltank-Einbauvorschriften sind zu beachten
  • Geruchsbelästigung
  • Klimaschädlicher, weil mehr Kohlendioxid (CO2) entsteht

CO2-Belastung durch Ölheizung bei:

  • 1.000 Liter/Jahr: ca. 3.000 Kg CO2
  • 2.000 Liter/Jahr: ca. 6.000 Kg CO2
  • 3.000 Liter/Jahr: ca. 9.000 Kg CO2
  • Multipliziert mit dem Faktor 3,0 Kg/Liter ergibt sich der CO2-Ausstoss in Kg/Jahr
  • Multipliziert mit dem Faktor 10 KWh/Liter ergibt den Verbrauch in KWh/Jahr

CO2-Belastung durch Gasheizung bei:

  • 10.000 KWh/Jahr: ca. 1.900 Kg CO2
  • 20.000 KWh/Jahr: ca. 3.800 Kg CO2
  • 30.000 KWh/Jahr: ca. 5.700 Kg CO2
  • Multipliziert mit dem Faktor 0,19 Kg/KWh ergibt sich der CO2-Ausstoss in Kg/Jahr

CO2-Vergleich zwischen Öl- und Gasheizung:

Nimmt man ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 2.000 Liter/Jahr mit einer Ölheizung, so ergibt sich folgender Vergleich:

  • 2.000 Liter/Jahr x 3,0 Kg/Liter = 6.000 Kg/Jahr CO2 (für Ölheizung)
  • 2.000 Liter/Jahr x 10 KWh/Liter = 20.000 KWh/Jahr (Umrechnung entspricht dem Verbrauch einer Gasheizung)
  • 20.000 KWh/Jahr x 0,19 Kg/KWh = 3.800 Kg/Jahr CO2 (für Gasheizung)

Fazit: Mit einer Gasheizung lässt sich der CO2-Ausstoss um ca. 37% gegenüber einer Ölheizung reduzieren!

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